Nach dem offiziellen Verbot
für den Anhängerbetrieb im
Omnibusbereich 1962
entschloß sich die
Städtische Straßenbahn zum
Kauf von 8
Mittelmotor-Gelenkbussen.
Die Fahrzeuge vom Typ
Daimler-Benz O 317 G besaßen
den kompletten Aufbau der
Firma Vetter aus Fellbach.
Das nicht angetriebene
Heckteil des Fahrzeugs lief
quasi hinterher - wurde
deshalb auch als
"Nachläufer" bezeichnet.
In der Anfangszeit besaßen
die Busse auch noch einen
gesonderten Schaffnerplatz
im Eingangsbereich, da der
Schaffner die Fahrkarten
verkaufte. Als der Beruf des
Betriebsschaffners später
aufgegeben wurde, wurde an
den Fahrzeugen ein rotes S
auf der Front angebracht,
welches die
Fahrkarten-Selbstbedienung
signalisierte.
StÜLB (Standard-Überland-Bus)
-Front; erste Gelenkbusse
mit Heckmotor =
Schubgelenkbusse
zusätzliche Sitzplätze im
Gelenk
Wagen 347 ist heute noch
nicht fahrfähig erhalten.
Diese
Gelenkbuslieferung stellte
die erste Lieferung aus dem
Hause Karl Kässbohrer, Ulm
dar. Der Produktname SETRA
wurde schon früh kreiert und
setzt sich aus dem Wort "SElbstTRAgend"
zusammen, damit war damals
die von Kässbohrer
produzierte selbsttragende
Karosserie gemeint.
Die SG 219 SL waren außerdem
die ersten Gelenkbusse mit
einer
Vollmatrix-Anzeigetechnik im
Gelenkbusbereich.
In den letzten Jahren des
Einsatzes war diese
Gelenkbus-Lieferung
besonders durch das
charakteristische
Bremsquietschen bekannt.
SG 219 SL setzt sich wie
folgt zusammen: Setra
Gelenkbus Serie 200
,19 Sitzreihen, Stadtbus-Linienverkehr
Die
Fahrzeuge 917-920 waren die
letzten 4, die in Freiburg
erhalten waren. Alle
Fahrzeuge wurden 2003 sogar
noch mit der RBL-Technik
ausgerüstet (siehe
RBL-Eingabegerät,
Fahrerplatzaufnahme)
nach der Ausmusterung ein
Jahr später erhielten im
Übrigen die GT8K 205-209
diese Ausrüstungen.
Erste
4-Türer und
Niederflurgelenkbusse in
Freiburg.
Mit ihren fast 300 PS waren
diese Fahrzeuge die
"Power-Pferde" im Stall, die
alle anderen Gelenkbusse
weit hinter sich ließen.
Auch die damals neue
Euro-Abgasnorm II überzeugte
die VAG zu insgesamt 4
Lieferungen, in jedem Jahr
zwischen 1996 und 1999 kamen wieder neue Busse aus
dem Hause Mercedes.
Diesen Lieferungen fielen
alle noch vorhanden Vetter
16SH -und MB O305G-
Gelenkbusse zum Opfer.
Kurz nach Indienststellung
erhielten die ersten 10
Wagen Werbung für die
Volksbank AG